Pickelfahrer

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Anlage 6

Der Entschluss, mit der Anlage in die Wohnung umzuzuiehen, stand also fest. Nachdem ich den maximal zur Verfügung stehenden Platz bestimmt hatte, machte ich mich daran, einen Gleisplan zu entwickeln. Eine sehr mühselige Sache, da ich zunächst noch immer per Hand gezeichnet hatte.

Mit dem vorhandenen M-Gleismaterial im Kopf hatte ich die beiden Schattenbahnhofsebenen geplant, was sich hinterher allerdings als Fehler herausstellen sollte. Überhaupt war die Wahl des M-Gleises für den verdeckten Bereich keine gute Idee. Den Rest hatte ich mit K-Gleis geplant und gebaut.

Wie bei der Anlage des Nachbarn meiner Eltern gesehen, fing der Bau am Fußboden an.

Ein in einer Kehrschleife gelegener achtgleisiger Schattenbahnhof, den ich später auf sechs Gleise reduzieren musste, da ich die Gleisabstände zu eng gewählt hatte, machte den Anfang.

Die zweite nicht sichtbare Ebene enthielt einen weiteren Schattenbahnhof mit fünf Gleisen und eine weitere Kehre, so dass Züge auch im Untergrund umsortiert werden konnten.

Verbunden waren die beiden Ebenen mit einer eingleisigen Gleiswendel, die dann in ihrer Fortsetzung auch die Verbindung bis zur zweiten sichtbaren Ebene herstellte.

Bei dem späteren Rückbau des untersten Schattenbahnhofes auf sechs Gleise habe ich dann eine Zwischenebene auf halber Höhe zwischen den beiden Schattenbahnhofsebenen mit einem weiteren dreigleisigen Ausweichbahnhof eingezogen.

Nach dieser Aktion war der ganzen Gleisverlauf im Untergrund doch recht unaufgeräumt, was die Zugänglichkeit zu den oberen Ebenen deutlich erschwerte.

Auf der ersten sichtbaren Ebene, die in der Wendel umfahrbar war, befand sich ein Nebenbahnhof, der als Trennungsbahnhof angelegt war. Da eine der drei Streckenäste umgekehrt an die Wendel angeschlossen war, konnten von oben kommende Züge in der Ebene wenden, ohne in den weiteren Untergrund der Schattenbahnhöfe fahren zu müssen.

Die zweite sichtbare Ebene war als Paradestrecke mit integriertem Abzweig ausgeführt. Im Vordergrund verlief eine zweigleisige Strecke, die im Hintergrund in einen viergleisigen Zwischen-Schattenbahnhof führte. Von dort ging es wieder eine Teil-Ebene höher und die ebenfalls zweigleisige Strecke stieg an, um in einer halben Acht über sich selbst hinweggeführt zu werden. Zugegeben, ein bisschen mutete das wie eine Achterbahn an, aber es sollte durch eine geschickte Landschaftsgestaltung etwas weggetarnt werden. Aus dem vorderen Gleis zweigte ein Kehrgleis ab, das im Hintergrund in weitere vier Schattenbahnhofsgleise mündete.

Der nach oben führende Streckenast sollte nach zwei weiteren Wendelumdrehungen dann in die oberste Ebene münden. Auch diese enthielt wieder eine verdeckte Kehre mit zwei Abstellgleisen, um nicht alle nach oben fahrenden Züge in den als Kopfbahnhof auszuführenden Hauptbahnhof münden lassen zu müssen.

Der Kopfbahnhof kam allerdings über das Planungsstadium nie hinaus.