Anlage 7
Diese Seiten beschreiben den Bau meiner aktuellen Anlage, der insgesamt siebten in meiner Modellbahnerkarriere, an der ich seit Oktober 2006 baue.
Das Konzept der Anlage orientiert sich an dem des Vorgängers (Anlage 6), allerdings mit einer Ebene weniger, da die Raumhöhe in der jetzigen Wohnung (2,50 m) geringer ist als in der vorherigen (2,65 m) und da mir für die obere Ebene mehr Fläche zur Verfügung steht.
Weiterhin habe ich im Vorfeld einige Schwachstellen erkannt und bei der Planung zu vermeiden versucht:
- Kein M-Gleis im verdeckten Schattenbahnhofsbereich mehr
Hier habe ich nun stattdessen auf das wesentlich betriebssichere C-Gleis zurückgegriffen. - Optimierte Gleisführung im Schattenbahnhofsbereich
Bei der vorherigen Anlage habe ich mich an dem vorhandenen Bestand an M-Gleis orientiert, was zu einer teilweise ungünstigen Gleisführung führte. - Bessere Ausnutzung der Schattenbahnhofsgleise
Kurze Züge haben bisher immer ein komplettes Gleis belegt. Jetzt ist es möglich, je Gleis entweder einen langen oder zwei kurze Züge hintereinander abzustellen. - Tunneloberleitung nur noch dort, wo notwendig
Da die Tunneloberleitung keine elektrische Funktion besitzt, sondern nur als Leitschiene gegen das Anecken des gehobenen Stromabnehmers dient, wird sie nur noch in der Gleiswendel und in Abschnitte mit geringerer Durchfahrthöhe verwendet. Die Zugänglichkeit auf die Gleise im verdeckten Bereich, insbesondere der Schattenbahnhöfe, wird dadurch erleichtert. - Zweigleisige Gleiswendel
Die eingleisige Wendel der letzten Anlage hat sich oft als betrieblicher Engpass herausgestellt. - Keine Schaltgleise mehr
Die Rückmeldung wird nur noch über Dauerkontakte realisiert. - Unterbau der oberen Ebenen teilweise mit Metallwinkelprofilen
Die rein aus Holz bestehende Unterbaukonstruktion bei der vorherigen Anlage hing nach einiger Zeit durch. Daher werden die Hauptträger mit Metallwinkelprofilen ausgeführt. - Keine Spanplatten mehr
Auch wenn es teurer ist, wird konsequent Sperrholz verwendet (die preiswerteste Variante aus Pappelholz genügt). Es ist leichter und die Gleise lassen sich einfacher anschrauben (ohne Vorbohren). Durch das geringere Gewicht wird die Gefahr des Durchhängens des Unterbaus verringert.
Die Anlage wird konsequent in Epoche III ausgeführt, wobei Fahrzeuge der Epochen IIIa und IIIb durchaus gemischt verkehren können – jedoch zugweise stilrein.
Für die folgenden Bauabschnitte sind eine Beschreibung und teilweise auch Fotos verfügbar.
Je nach Baufortschritt werden weitere Seiten hinzukommen.