Die Schattenbahnhöfe
Wie bei der Vorgängeranlage 6 liegt auch bei der jetzigen Anlage 7 die „Höhe Null“ auf Fußbodenniveau.
Das raumsparende Konzept mit 6 Schattenbahnhofsgleisen auf 1,10 m Anlagenbreite habe ich von der untersten Ebene der Anlage 6 übernommen, allerdings mit dem Unterschied, dass in jedem Gleis ein langer Zug – wie bisher – oder zwei kurze Züge hintereinander abgestellt werden können.
Die Ein- und Ausfahrten konnten auf der geringen Anlagenbreite nur durch Bogenweichen zu ermöglicht werden. Aufgrund der Verwendung des betriebssicheren C-Gleises habe ich hier keine Bedenken hinsichtlich Entgleisungen. Bei der Anlage 6 war dies wegen des M-Gleises gerade bei den Bogenweichen noch ein Problem.
Um die Zugänglichkeit zu allen Gleisen zu gewährleisten, habe ich drei gleichartige Ebenen mit einem jeweiligen Abstand von 15 cm (von Trassenbrettoberkante bis Trassenbrettoberkante gemessen) übereinandergebaut, welche über zwei ebenfalls übereinanderliegende Rampen miteinander verbunden sind. Durch den Verzicht auf die bei der Anlage 6 eingebauten Tunneloberleitung ist ein Durchgriff auch auf die auf den hinteren Gleisen stehenden Zügen problemlos möglich.
Nur an den Stellen mit geringerer Durchfahrthöhe, d. h. wo die frei ausgefahrenen Stromabnehmer der Elektrolokomotiven mit Überbauungen des Gleises kollidieren würden, habe ich die Tunneloberleitung aus Schienenprofilen vorgesehen. Am Ende ist das Profil hoch gebogen, um ein sanftes Ein- und Ausfädeln des Stromabnehmers zu ermöglichen.
Die Verbindungskehren sind so angelegt, dass sie möglichst wenig Innenraum beanspruchen, um die Zugänglichkeit zu den Schattenbahnhöfen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Zunächst hier eine Übersicht der Gleispläne:
Weiterhin sind hier noch einige Fotos vom Bau und dem endgültigen Zustand.